Appell der deutschen Delegation von Bäuerinnen, Bauern und VerbraucherInnen an die mexikanische Regierung:
Halten Sie Mexiko gentechnikfrei!
Unterstützt durch:
Bündnis Gentechnikfreies Hohenlohe
Aktionsbündnis Gentechnikfreie Region Ostalb
Gentechnikfreie Region Main-Tauber
Aktionsbündnis Gentechnik-freie Landwirtschaft in Baden-Württemberg
CIBIOGEM
Kommission für biologische Sicherheit und Gentechnik
Senora Sol Ortiz
Mexico-City
Sehr geehrte Frau Sol Ortiz,
wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bedanken, dass Sie uns am 12.02.2010 die Gelegenheit gegeben haben, mit Ihnen über unsere Erfahrungen mit der Agro-Gentechnik und speziell bezüglich des Genmais-Anbaus zu sprechen und Einschätzungen hierzu auszutauschen.
Auf unserer Reise durch die Sierra Juárez im Bundesstaat Oaxaca hatten wir Gelegenheit, die indigenen Kleinbauern und -bäuerinnen als HüterInnen einer großen Anzahl von alten Maissorten kennen zu lernen, die traditionell, ressourcen- und umweltschonend in der Milpa angebaut werden. Das hat die TeilnehmerInnen unserer Reise – zum großen Teil selbst Bauern und Bäuerinnen – tief beeindruckt.
Uns ist klar geworden, dass nicht nur in der Sierra Juárez, sondern in ganz Mexiko die Vielfalt der Maissorten sowie auch der Ursprung des Maises selbst – die Teosinte – durch eine Vielzahl von Kontaminationsquellen mit gentechnisch verändertem Mais bedroht ist. Die genetische Vielfalt der Wildformen und der Kultursorten des Mais kann in ihrem vollen Umfang nur „in situ“ und nicht in Genbanken und Labors erhalten werden. Diese Vielfalt des Mais ist die Ernährungs- und Lebensgrundlage der mexikanischen Kleinbauern und -bäuerinnen, sie trägt hauptsächlich zum Überleben der Familien bei und bestimmt auch ihre Identität. Den Rest des Beitrags lesen »



